Das Krisenteam der Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren (ReBUZ) unterstützt Schulen bei der Bewältigung von krisenhaften Ereignissen, die den täglichen Schulablauf und das System Schule erschüttern. Dies können z.B. Tod und/oder Verletzung nach einer massiven Gewalttat in der Schule, Suizid oder schwere Unfälle im Zusammenhang mit der Schule sein.
In jedem der vier ReBUZ Bremen sowie im ReBUZ Bremerhaven arbeiten speziell ausgebildete Fachkräfte. Bei Bedarf arbeiten wir auch regional übergreifend zusammen.
Krisenmanagement
Wir unterstützen die Schulleitung beim Umgang mit der Situation.
Im Rahmen von Planungsgesprächen identifizieren wir die (besonders) Betroffenen und
schätzen gemeinsam den Unterstützungs- und Ressourcenbedarf ein. Zudem beraten wir
zum Umgang mit den Eltern, der Presse und bei Bedarf auch hinsichtlich der Gestaltung von
Trauerfeiern, besonderer Rituale usw.
Psychologische Nachsorge
Wir führen bei Bedarf Klassen-, Einzel- und Kleingruppengespräche vor Ort in der Schule
durch. Dieses Angebot gilt nicht nur für Schüler:innen, sondern auch für schulisches Personal, also die Erwachsenen in der Schule, die ebenfalls zum Kreis der Betroffenen gehören
können. Die Nachsorgegespräche sollten erst dann erfolgen, wenn der akute Schockzustand
abgeklungen ist.
Weitervermittlung
Wir sind auch nach dem Ereignis weiterhin für Sie da. Gemeinsam mit Ihnen identifizieren
wir die Betroffenen, die über unsere kurzfristige Hilfe hinaus Unterstützung benötigen. Dabei kooperieren wir eng mit anderen Einrichtungen wie der Kinder- und Jugendpsychiatrie,
den Erziehungsberatungsstellen, der Unfallkasse usw.
Sprecherinnen: Svenja Mies und Marlene Stibal-Ulrichs
Die Mitarbeiter:innen des Krisenteams Bremen und Bremerhaven werden aus- und fortgebildet. Informationen finden Sie unter der ESCPT-Homepage ESPCT Link.